Sicherheit

Wie überall wird Sicherheit auch beim Bouncen groß geschrieben. Was Du hierüber wissen solltest:


Auch wenn so mancher beim Inlineskaten auf die Schutzausrüstung verzichtet, beim Bouncen solltest Du Dir das durchaus gönnen! Ein Einsteiger ist am Anfang mit Knie-, Ellenbogen-, Handschützern sowie einem Helm schon mal gut ausgestattet. An sich ist das Springen und Laufen auf den Siebenmeilenstiefeln zu Beginn nicht schwieriger als Fahrradfahren lernen. Wenn man einmal das Gleichgewicht auf den Sprungstelzen gefunden hat, kann man sich locker Schritt für Schritt bis zu den wildesten Stunts vorarbeiten und es mit jedem Tag mehr genießen, so lange man sich beim Einstieg nur an einige simple Grundregeln hält:


  • - Versuche stets den Anfang mit fremder Hilfe zu starten
  • - Vergiss nicht Deine Schutzausstattung anzuziehen
  • - Denk nicht einmal daran im Netz gesehene Tricks in der ersten Einheit nach zu machen
  • - Dein Gleichgewicht sollest Du mit kleinen Tippelschritten austarieren
  • - Achte darauf immer die Knie zu heben (nicht anfersen)
  • - Versuch Dein Gleichgewicht auf die Ferse zu verlagern
  • - Stell Dir vor, die Siebenmeilenstiefel wären Deine verlängerten Beine
  • - Wenn du die Knie hebst, halte die Füße immer parallel
  • - und zu guter Letzt: Nicht leichtsinnig werden!

 

Denn Hochmut kommt vor dem Fall!

 

Wer mit den Siebenmeilenstiefeln gegen ein Auto rennt, weil er noch nicht richtig stoppen kann, dem nutzt auch eine Schutzausrüstung wenig. Ebenso wenn Du Dich von wagemutigen Stunts Anderer verleiten lässt, ohne jemals vorher Trockenübungen auf einer Weichbodenmatte gemacht zu haben. Natürlich am Anfang erstmal ohne Geräte die Tricks, mit einem oder zwei Helfern auf der Matte üben.

 

Prinzipiell jedoch ist es durchaus ungefährlich, wenn man sich als Einsteiger nur an obige Regeln hält. Selbst wenn man stolpern sollte, kann man sein Gleichgewicht wieder schnell finden. Mann muss nur im Gegensatz zum Laufen ohne Sprungstelzen versuchen, weiter zu laufen. Dabei sollte man sich darauf konzentrieren, wieder bewusst die Kniee zu heben.

 

Denn das Laufen auf den Siebenmeilenstiefeln entspricht lediglich einer gefühlten Verlängerung des eigenen Beines. Wenn man jetzt aufrecht und locker sein Gleichgewicht auf die Fersen verlagert hat, wird auch die "Körpermitte" beibehalten und man dürfte damit keine Probleme haben, nach vorne oder hinten zu kippen. Bremsen ist mit den Siebenmeilenstiefeln ebenfalls kein Problem. Man hat nicht etwa einen wesentlich längeren Bremsweg, sondern kann fast genauso spontan stehen bleiben, wie beim normalen Rennen.

 

Die empfohlene Schutzausrüstung hat nicht nur die Funktion als Protektor, sondern bietet Dir noch zusätzlichen Halt in den höhenverstellbaren Kniebügeln. Wir empfehlen Dir unter die Knieschützer noch zusätzlich Volleyballknieschoner anzuziehen, um ein Optimum an Stabilität für Dich zu erreichen. Dadurch sitzt man angenehm fest in den Kniebügeln und vermeidet damit auch Druckstellen. Dabei musst Du unterscheiden, dass die Standardkniebügelgröße von dem Modell Raptor und T- Rex zu der vom S – Rex Modell, im Durchmesser der Kniebügel kleiner sind.

 

Wenn Du für Deine Tricks und Stunts auf den Siebenmeilenstiefeln mit der Zeit einen noch ergonomischeren Sitz der Kniebügel bevorzugst, solltest Du Deine Siebenmeilenstiefel mit dem im April 2010 auf den Markt gekommenen Viper Kniebügelsystem von Siebemmeilenstiefel, pimpen!

 

Falls Du Dich jetzt noch fragen solltest, ob die Federn bei den ganzen Sprüngen und Tricks nicht brechen, können wir Dich beruhigen. Du braucht kein Durchbrechen der Feder befürchten. Da Fiberglas unter Belastung nicht abrupt bricht, sondern sich einzelne Fasern erst mit einem knackenden Geräusch lösen würden. Außerdem würde auch die Druckbelastung der defekten Feder erheblich nachlassen, so dass man noch rechtzeitig mit Springen aufhören kann.

 

Die Siebenmeilenstiefel sind wartungsfrei, ebenso die Federn, bedürfen grundlegend keiner Pflege. Jedoch ist es besonders als Einsteiger ratsam, die Feder mit Tape zu umwickeln um die Schutzummantelung zu schonen und vor Kratzern zu schützen.